1002. Nacht
von Rose Breuss
eine Kooperation der C.O.V./Cie. Off Verticality mit IDA Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Tanz: Bozhidara Boyadzhieva, Julia Mach, Leon Marič, Eszter Petrány,
Rafał Pierzyński, Yi Yi Wang
Empfindungen empfangen die Bildeindrücke der Dinge und formen Traumbilder. Empfindungen sind der „Leib der Seele“. An ihrem äußersten Punkt liegt die Phantasie - heißt es.
Die 1002. Nacht spielt sich in der Topologie dieses äußersten Punktes der Empfindungen ab.
1002. Nächte existieren in der Literatur u.a. in den Geschichten Josef Roths, Edgar Alan Poes oder Dževad Karahasans. Ihre Erzählungen beziehen sich auf die 1001. Nacht. Diese Dichter versetzen die Geschichten an verschiedene historische Zeitpunkte.
Scheherazade erzählt weiter.
Was vermitteln Scheherazades Erzählungen an den äußersten Punkt der Empfindungen, an die Phantasie der Tänzer und Tänzerinnen weiter? Welche Effekte haben Empfindung und Phantasie auf die Physis und Tanzbewegungen der Tänzer? Wie tanzt Scheherazade heute?
In der 1002. Nacht von Rose Breuss wird die Phantasie der Tänzer und Tänzerinnen mit Motiven aus 1001 Nacht verknüpft. Die Aktualisierung der orientalischen Erzählungen zeigt:
Wir tanzen in der 1002. Nacht!
Video: Andreas Kurz
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